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Transferstrategie

Transferstrategie

Mit ihrer Transferstrategie verfolgt die Hochschule Darmstadt das Ziel, zu einem regionalen Innovationssystem beizutragen. Dazu will sie kontinuierliche transferorientierte Prozesse zu etablieren, die das kreative Potential der Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in wechselseitigem Austausch fruchtbar machen. Die Hochschule kann hier Ergebnisse und Erfahrungen aus transdisziplinärer Forschung einbringen (etwa im Rahmen der BMBF-FONA-Programme).
Die Forschungsprojekte sind darauf gerichtet, gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus dem Umsteuern in Richtung auf eine Nachhaltige Entwicklung ergeben. Diese inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an den Bedarfen, wie sie die Hightech-Strategie der Bundesregierung formuliert. Sie ist damit auch anschlussfähig an das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union (Horizon 2020).

Ebenso wie die Bundesregierung (Nachhaltigkeitsstrategie 2016, 143) bezieht sich die h_da „auf einen erweiterten Innovationsbegriff, der nicht nur technologische, sondern auch soziale Innovationen und die Gesellschaft als zentralen Akteur einbezieht. Ein Innovationsbegriff in diesem Sinne hält das Prinzip der Vorsorge sowie bestehende Schutzstandards aufrecht und kennzeichnet Neuerungen, die auch dazu beitragen, Risiken für Mensch und Umwelt zu verringern.“

 


Präambel zur Transferstrategie:
Eingedenk der ihr obliegenden Pflichten und Aufgaben (§ 1 Abs. 3 und § 3 HHG) trägt die h_da dazu bei, die „gesellschaftlichen Folgen wissenschaftlicher Erkenntnis“ in ihrer Forschung von Anfang an zu berücksichtigen und dabei die Praxisakteure, etwa aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, mit einzubeziehen.
Mit ihrer Transfer-Strategie trägt sie zum Gemeinwohl bei. Dabei sind regionale, aber auch internationale, insbesondere europäische Zusammenhänge zu berücksichtigen. Dementsprechend orientiert sich die h_da an den globalen „Sustainable Development Goals“ der Vereinten Nationen sowie an dem Leitbild der „Nachhaltigen Entwicklung“, wie es in Art. 3 Abs. 3 EU-Vertrag und Art. 20a Grundgesetz verankert ist.