Netzwerke

Partnernetzwerk "Hochschule und Nachhaltigkeit"

Das Partnernetzwerk "Hochschule und Nachhaltigkeit" entstand im Zuge der UNESCO-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE): Zahlreiche Hochschulen schlossen sich zusammen und organisieren unter der Leitung von Professor Georg Müller-Christ regelmäßige Treffen, um sich zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung auszutauschen. Seit dem Übergang der UNESCO-Dekade zum Weltaktionsprogramm (WAP) Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist das Netzwerk ein Teil des WAP. Zuständig ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung hierfür in Deutschland. Es hat dazu eine Nationale Plattform und begleitende Gremien, die Fachforen und Partnernetzwerke, eingerichtet. Die Partnernetzwerke arbeiten eng mit den Fachforen zusammen. 

Die Hochschule Darmstadt arbeitet aktiv in diesem Netzwerk mit.

Network for Transdisciplinary Research, td_net der Akademien der Wissenschaften Schweiz

Das td-net ist ein von der Mercator-Stiftung und der Schweizer Akademie der Wissen-schaften gefördertes Schweizer Netzwerk, das als Plattform das gegenseitige Lernen von inter- und transdisziplinär Forschenden und Lehrenden über Fächer-, Sprach- und Landesgrenzen hinweg fördert und damit zur Entstehung einer Fachgemeinschaft beiträgt.

Die Hochschule Darmstadt ist Teil dieser Fachgemeinschaft.

Internationales Netzwerk von Umweltjuristen (Environmental Law Network International - elni)

In vielen Ländern engagieren sich Juristen für den Schutz der Umwelt und für eine Nachhaltige Entwicklung, sei es in Umweltorganisationen oder in der Forschung sowie in Verwaltung, Gesetzgebung und Rechtsprechung. Um den internationalen Austausch zu stärken gründete man 1990 in Frankfurt am Main das „environmental law network international“ (elni). In Forschungsprojekten, Diskussionsveranstaltungen und Tagungen tauschen die Mitglieder Erfahrungen, Ideen und Konzepte aus. Die englischsprachige Fachzeitschrift "elni Review", deren Redaktion in Darmstadt bei der Forschungsgruppe sofia angesiedelt ist, versammelt zweimal jährlich Beiträge rund um ein Schwerpunkthema.

Fachgruppe Umweltpsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPS)

In der Fachgruppe Umweltpsychologie engagieren sich aktuell ca. 100 Psychologinnen und Psychologen, die wissenschaftlich zu Mensch-Umwelt-Wechselbeziehungen forschen. Zentrale Forschungsthemen sind etwa Bedingungen individueller Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung, soziale Konflikte beim Umgang mit knappen Ressourcen, die öffentliche Wahrnehmung und effektive Kommunikation von Umweltrisiken (wie z.B. Klimawandel), Wirkungen von Umweltstressoren auf menschliches Wohlbefinden und Verhalten sowie die Gestaltung von Umwelten im Einklang mit Bedürfnissen spezifischer Nutzergruppen. Die h_da ist hier über Professor Dr. Daniel Hanss vertreten.

Hochschulen und Nachhaltige Regionalentwicklung, Arbeitskreis der ARL in der Helmholtz-Gemeinschaft

Der Arbeitskreis der ARL beschäftigt sich mit dem Beitrag von Hochschulen für eine nachhaltige Entwicklung von Regionen unter der Perspektive der räumlichen Implikationen des deutschen Hochschulsystems, der Erfolgsfaktoren und Mechanismen regionalen Wissenstransfers, des Wirkungszusammenhangs zwischen Wissenschaftspolitik und Regionalentwicklung, dem (zivil-)gesellschaftlichen Engagement von Hochschulen in der Region ebenso wie der Bedeutung von Bildungsinfrastruktur und Wissenschaft sowie deren Interaktion mit weiteren Standortfaktoren für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Hierbei werden auch die regionalen Auswirkungen veränderter Finanzierungsstrukturen im Wissenschaftssystem untersucht. Von den aufgezählten Themenfeldern ausgehend sollen jeweils Konsequenzen für räumliche Strukturen und deren Entwicklung gezogen werden und mögliche Politikimplikationen formuliert werden. Der Arbeitskreis trägt zu einem inter‐ und transdisziplinären Diskurs über die Rolle des deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystems für die regionale Entwicklung bei. Die Ergebnisse des Arbeitskreises sollen sowohl als Grundlage für langfristig angelegte Entwicklungsstrategien von Wissenstransferstrukturen dienen als auch für ein besseres Verständnis der räumlichen Dimension von Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Deutschland. Die h_da ist über Prof. Dr. Thomas Döring als Mitglied der ARL am Arbeitskreis beteiligt.